NAVARA (D40) Höherlegen - Bitte Um Hilfe ....

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curth
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Re: NAVARA (D40) Höherlegen - Bitte Um Hilfe ....

Beitragvon curth » Dienstag, 25 Mai 2010, 22:21

Hi Leute.

Da bin ich wieder also hab die Höherlegung von Calmini eingebeut und sieht echt super aus. Hat auch alles gut gepasst also haben die ihre Probleme gelöst. :shock: :shock: Ich hab jetzt ein neues will ne winde und weis nicht welche :oops:

hab dazu auch ein neues Thema geöffnet

Gruß Curthi

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mr_proper
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Re: NAVARA (D40) Höherlegen - Bitte Um Hilfe ....

Beitragvon mr_proper » Dienstag, 27 November 2012, 13:32

Ich möchte mich betr. Höherlegung eines D40 V6 gerne mit einer Frage anschließen:

Ich habe bei Calmini folgende Höherlegungen gesehen:

Nissan Navara Hoeherlegungsfahrwerk 50 mm
Nissan Navara Hoeherlegungsfahrwerk 50mm Block Kit

Die beiden unterscheiden sich nur durch die Art der Höherlegung am Heck.
Mich würde nun interessieren, wo denn die jeweiligen Vor- bzw. Nachteile bei Block vs. Federschäkel liegen?
Leider hat mir Calmini keine Auskunft gegeben, deshalb nun die Frage an die Auskenner.

Kurz zu meinen Wünschen betr. der Höherlegung:

Basis ist ein Navara V6 mit 265/65 R18 auf original Felge und BF Goodrich AT.
Von Mai bis Oktober ist eine Wohnkabine montiert (Ortec Minicamp). Gewicht liegt dann bei ca. 2800 kg. Oktober bis April fahre ich dann nur mit Ladeflächenabdeckung durch die Gegend.

Das Fahrwerk beim V6 soll ja besser sein als das der 2.5l Version und ich bin mit den Fahreigenschaften sowohl beladen als auch unbeladen recht zufrieden.

Hätte die ganze Fuhre jetzt aber trotzdem gerne 4-6 cm höher, da mehr Bodenfreiheit gewünscht und der Wagen mit Kabine hinten doch ein klein wenig hängt (aber nicht wirklich dramatisch)

Nissan Storkan meint, eine Höherlegung würde ausreichen, da das Fahrwerk eben wirklich gut sei.

Ich denke nun, es gibt zwei Alternativen:

1. OME, TMJ o.ä. Fahrwerk auf das Gewicht mit Kabine angepasst.
Vorteil: ?
Nachteil: Vermutlich zu hart ohne Beladung, Verzicht auf das gute Fahrwerk des V6

2. Höherlegung und ggf. progressive Blattfedern, Loadplus, Roadmaster o.ä., die erst bei Zuladung wirken.
Vorteil: Auch ohne Beladung sollten sich die Fahreigenschaften nicht verschlechtern.

Ich tendiere also momentan eher zur Variante 2. Dies lohnt sich aber nur, wenn das Fahrwerk des V6 tatsächlich deutlich besser ist und ein Austausch ohne Not schade wäre.

Liege ich mit meinen Annahmen richtig und es ist die bessere Lösung oder sehe ich da was ganz falsch? Hat jemand Erfahrung mit dem Fahrwerk vom D40 V6?

Dank & Grüße

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emu
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Re: NAVARA (D40) Höherlegen - Bitte Um Hilfe ....

Beitragvon emu » Montag, 03 Dezember 2012, 23:49

Hallo Mr_proper,

spezifisch für den V6 kann ich leider nichts beitragen, aber das bereits geschriebene gilt auch für den.

emu hat geschrieben:
zum thema fahrwerksempfehlung: du hast eigentlich eh nur 3 möglichkeiten

1) OME
2) TJM
3) eine der spacervarianten

wenn du mid dem orig.fahrwerk soweit zufrieden bist, würde ich spacer verbauen.
vom fahrkomfort her kaum unterschied, die vorderachse is minimal härter, durch veränderte winkel bei der dämpferansteuerung.
(theoretisch) ich hab nix gmerkt.

OME sowie TJM sind etwas straffer, preislich schenken sie sich nix. sind halt komplettfahrwerke mid dem dementsprechenden preis.

aufpassen muss ma nur bei diversen anbietern, was genau geliefert wird.
michaelis fahrwerk zb is nur a spacerfahrwerk mit neuen dämpfern hinten.
roadranger zb keine neuen federn hinten, sondern nur schäkel. usw



wenn du also mit dem fahrverhalten an sich zufrieden bist, und nur etwas mehr bauchfreiheit willst würd ich auf eine spacer variante gehen.
eventuell längere dämpfer an der HA...muss aber nicht.

interessant dass du bei nem händler kaufen würdest der seine eigenen produkte nicht kennt.
meine empfehlung: nimm die grünen, die sind ned so laut.

weil i ned so bin....

blöcke: nachteil längerer hebel kommt schneller zum spring wrap. vorteil die achse verschiebt sich parallel, daher sollte der kardanwinkel ausgangs und eingangseitig gleich bleiben-> weniger chance auf vibrationen.
schäkel: vorteil abstand achse-feder gleich, chance auf springwrap wie bei serie, nachteil achse dreht sich relativ zum vtg. eingangs und ausgangswinkel ungleich die kardan könnte vibrieren...

ich hatte beides verbaut und konnte so oder so nichts feststellen. aber nur mim schwachen 2,5l ;)

sollte ein gewerblicher wissen, wenn er so etwas verkauft. noch trauriger wenn ein händler auf eine spezifische anfrage zu seinen produkten nicht antwortet.

zur aussage von storkan:

eine höherlegung gänzlich ohne einfluß aufs fahrwerk kenn ich nur eine (sofern man den bodylift nicht als höherlegung sieht)
nämlich die reifengröße und die ändert schon das fahrverhalten.
alles andere hat mehr oder weniger einfluss aufs fahrwerk. am wenigstens eben noch die spacervariante.
hier kanns aber trotzdem zu kontakt zwischen oberem querlenker und federdom kommen oder der hintere dämpfer hängt regelmässig am anschlag.

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_ spielt mit
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Re: NAVARA (D40) Höherlegen - Bitte Um Hilfe ....

Beitragvon _ spielt mit » Dienstag, 04 Dezember 2012, 09:27

Ich hätte da noch ne Frage:

Da ich Schlimmer das FW nicht eingetragen habe, hat mir der ÖAMTC das Pickerl verweigert. Lt. Auskunft meiner Werkstatt (KFZ Lehner) dürfte man das Pickerl aber gar nicht verweigern, sofern da nix falsch montiert oder überstehend aussieht....

Eintragen werd ichs jetzt sowieso, ist nur ärgerlich, weils Pickerl wirklich schon abgelaufen ist...

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mr_proper
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Re: NAVARA (D40) Höherlegen - Bitte Um Hilfe ....

Beitragvon mr_proper » Dienstag, 04 Dezember 2012, 11:40

emu hat geschrieben:interessant dass du bei nem händler kaufen würdest der seine eigenen produkte nicht kennt.


Wo entnimmst du, dass ich das machen würde? ;-)
Ob der Händler technisch kompetent ist, kann ich nicht sagen. In Sachen Kommunikation hat er jedoch massiven Optimierungsbedarf.
Beispiel gefällig?

Meine Anfrage:
"blablabla
...
Sie bieten zwei verschiedene Höherlegungen mit +50mm für den Navara an:

Nissan Navara Höherlegungsfahrwerk +50 mm
Nissan Navara Höherlegungsfahrwerk +50 mm Block Kit

Diese beiden unterscheiden sich durch die Art der Höherlegung hinten. Meine Frage nun, wo sind die Vor- oder Nachteile der jeweiligen Version?

blablabla"

Als Antwort bekam ich ich beiden Zeilen

"Einmal Höherlegung durch Block Kit ( Distanz zwischen Achse und Feder )
Einmal durch längerer Gehänge an Hinterachse ."

Keine Anrede, kein Gruß.
Kein Problem, wenn die Antwort etwas mit meiner Frage zu tun gehabt hätte.

Daraufhin schrieb ich

"blablabla
...
Leider bin ich technisch nicht so bewandert und kann deshalb den Unterschied nicht deuten.
Auf den Bildern habe ich gesehen, dass es sich einmal um Blöcke und einmal um Federschäkel handelt.
Aber was ist der Unterschied in der Funktionsweise?
Beides gleichwertig? Wenn ja, welches ist einfacher einzubauen bzw. mit welchem gibt es eher eine Eintragung beim TÜV?
Welche Lösung soll ich bei einer eingetragenen Hinterachslast von 2033 kg nehmen?
Lässt sich die Version mit Federschäkel auch mit dem 38 mm Block kombinieren?

blablabla"

Worauf ich folgende zwei Zeilen als Antwort bekam:

"BEIDE OHNE TÜV
EINBAU ZEIT GLEICH"

Ich habe dann darauf verzichtet, weitere Fragen zu stellen.
Mal wieder typisch "Achtung, Kunde droht mit Auftrag. Sofort alle Maßnahmen ergreifen, damit es nicht dazu kommen kann"

emu hat geschrieben:meine empfehlung: nimm die grünen, die sind ned so laut.


Würde ich gerne machen, aber a) weiß ich nicht, wo ich die bekomme und b) sehen die grünen bei mir immer rot aus und sind dann natürlich wieder lauter.


emu hat geschrieben:
technische Erklärung



Das mit dem Spring Warp habe ich kapiert, das mit dem VTG nicht. Da muss ich mal googlen.
Vielen Dank auf jeden Fall für die Erklärung.

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Re: NAVARA (D40) Höherlegen - Bitte Um Hilfe ....

Beitragvon offroad4fun » Dienstag, 04 Dezember 2012, 11:44

@_spielt mit:
Da ich Schlimmer das FW nicht eingetragen habe, hat mir der ÖAMTC das Pickerl verweigert. Lt. Auskunft meiner Werkstatt (KFZ Lehner) dürfte man das Pickerl aber gar nicht verweigern,

bei deiner aussage stellt sich bei mir eine frage: warum machst du das pickerl dann nicht beim kfz lehner?? oder dürfen die nicht?

lg thomas

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Re: NAVARA (D40) Höherlegen - Bitte Um Hilfe ....

Beitragvon _ spielt mit » Dienstag, 04 Dezember 2012, 12:26

Weil der nicht um die Ecke ist - der ÖAMTC aber eine Nebenstraße weiter schon. Natürlich bin ich selber schuld, denn zum Zeitpunkt des Fahrwerkeinbaus war mein Pickerl schon abgelaufen, nur ich habs verpennt (so ist das, wenn man bisher immer ein Erinnerungsschreiben bekommen hat). :|

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Re: NAVARA (D40) Höherlegen - Bitte Um Hilfe ....

Beitragvon emu » Mittwoch, 05 Dezember 2012, 00:19

stimmt, falsche schlussfolgerung :mryellow:

a längeres gehänge is kkein vorteil :?: :oops:

das mit dem vtg... liegt eigentlich auf der hand :roll:

das gebeugte kreuzgelenk ansich führt zu einer ungleichförmigen drehbewegung.
ist der eingangs und ausgangswinkel gleich, hebt sich diese ungleichförmigkeit auf.
durch die rotation der HA relativ zum getriebe ist diese gleichgewicht nicht mehr vorhanden.
einfach gesagt durch die schäkel kippt die hinterachse und der eingangswinkel am diff ist flacher als der ausgangswinkel am verteilergetriebe.

aber wie schon gesagt ich hatte beides verbaut und hatte so oder so, sowohl solo als auch in kombi nie probleme.
aufgrund dieser erfahrungen würde ich sofern möglich eher zum gehänge raten.
allerdings bist hier halt von der länge her begrenzt. imo is ned viel mehr wie 2-3cm sinnvoll möglich (u.a. optisch), daher sollte eigentlich a kombi zum ziel führen.
(für 5-6cm müssten die schäkel 10-12cm lünger sein.)

@spielt_mit: die gelben haben dein fahrwerk entdeckt und eindeutig als nicht serie indentifiziert?
die sind besser als 2x landesregierung :mryellow:
und das ganz ohne fremdhilfe?

:mryellow:

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Re: NAVARA (D40) Höherlegen - Bitte Um Hilfe ....

Beitragvon Brezel » Donnerstag, 27 Juni 2013, 13:41

Hier mal ne Zusammenfassung:
(allerdings nur die Sachen mit TÜV und Bodylifts ausgenommen)

Michaelis 4x4
Kemmentar: ca. 4 cm erreicht durch Adapterplatten VA / Klötze plus U-Bügel HA / Dämpfer VA
- sehr preiswert & nur die notwendigsten Komponenten / empfohlen für optische Zwecke und Erreichung der Bodenfreiheit

Taubenreuther
Kommentar
Höherlegung von ca. 4 cm erreicht durch Federn VA / Blattfederpakete HA mit stärkerer Vorbiegung / 4 Dämpfer
- nur empehlenswert für stetige Beladung auf der HA / durch die stärkere Vorbiegung der HA wird auch in der Standardstufe eine härtere Feder bewirkt.
- positiv ist dass die HA auch entsprechend der stetigen HA-Belastung bei Bestellung durch zusätzliche Blätter in der Feder angepasst werden kann

Road Ranger
Kommentar: ca. 4 cm erreicht durch Federn plus geänderte Federtellerhöhe an der VA / HA Klötze / 4 Dämpfer / Bremsleitungen Stahlflex
- teuerster Kit aber recht gute Komonenten, die den Preis ggf. rechtfertigen.

Soll mit Höherlegung auch parallel eine Verstärkung der HA erreicht werden können das Road Ranger Fahrwerk und das Michaelis Fahrwerk mit Goldschmitt Luftfedern kombiniert werden.
Hierdurch lässt sich dann die HA entsprechend Belastung regulieren oder wenn eine Dauerbelastung da ist - Taubenreuther Fahrwerk in gewünschter HA Auslegung.
Nicht emfehlen kann man zusätzliche Spiralfedern an der HA.

ohne Anspruch auf Vollständigkeit

zur Frage der Garantie
ganz generell ist es bei wirklich allen Zubehöteilen so:
auf alle Teile auf die durch die vorgenommenen Änderungen eine negative Beeinflussung nahe gelegt werden kann, kann auch ein Garantieantrag zur Ablehung kommen.
z.B. die Kardanwelle bei einer Höherlegung, da diese anders verschränkt wird. Aber wegen einer Höherlegung kann niemand die Rostgarantie streitig machen (nur mal so als Beispiel).
Inwiefern es tatsächlich zu einer Ablehnung eines solchen Garantieanspruch kommt hängt dann immer vom Einzelfall ab.

liebe Grüße
Brezel


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